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Sie wollen sich beteiligen?
Sie wollen sich an der klima|werk|stadt|essen beteiligen oder generell an der Entwicklung in ihrem Wohnumfeld oder Stadtteil mitwirken. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Am einfachsten geht das über diese Plattform.
Klicken Sie auf Beteiligen und Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Idee, Frage, Meinung bzw. Anregung loszuwerden. Bei konkreten Fragen bekommen Sie eine Antwort von den zuständigen Stellen oder vom Team der klima|werk|stadt|essen.
Sie können auch über ein Projekt berichten, dass Sie selber durchgeführt haben und ggf. ein Foto dazu einstellen. Dann können andere von ihren Ideen profitieren und es nachahmen.
klima|werk|stadt|essen: Zukunft beginnt in der Pilotregion
Klimaschutz und Nachhaltigkeit haben in Essen eine lange Tradition. Mit der Kampagne „Unsere Stadt. Unser Klima.“ hat sich die Stadt Essen für einen bewussten Umgang mit Energie zur Schonung der Umwelt eingesetzt. Als Wettbewerbsfinalist haben wir die klima|werk|stadt|essen ins Leben gerufen, in der wir all unsere Zukunftsaktivitäten bündeln: Hier wird an der InnovationCity gebaut.
Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, setzt die klima|werk|stadt|essen auf eine Vielzahl moderner Umwelttechnologien in den verschiedensten Bereichen. Realisiert werden diese Maßnahmen zunächst in der im Wettbewerb geforderten Pilotregion, den Stadtteilen Altendorf, Frohnhausen sowie dem Nord- und Westviertel. Allein in Altendorf und Frohnhausen wohnen rund 51.000 Menschen. Hier ist die Bevölkerungsdichte hoch.
Das Potenzial für Energieeinsparungen ist somit besonders attraktiv. Mit der Universität und dem ThyssenKrupp Quartier bieten sich zudem hervorragende Flächen mit großen Entwicklungsmöglichkeiten an. Die grüne Mitte mit dem Krupp-Park ist schon jetzt ein Musterbeispiel für Zukunftsplanung!
Werden Sie Klima-Architekt und bauen Sie mit an der Stadt der Zukunft!
Infoveranstaltung am 2. November 2010 ab 15:00 Uhr
Gesamtschule Bockmühle, Ohmstraße 32
Innovation City Ruhr®
Wer baut die Niedrigenergiestadt der Zukunft? Diese Frage hat der Initiativkreis Ruhr gestellt und einen Wettbewerb ausgeschrieben. 16 Ruhrgebietskommunen haben sich beworben, fünf Wettbewerber haben es in die zweite Runde geschafft, darunter auch Essen. Alle Finalisten legen dem Initiativkreis Ruhr ein auf ihre Stadt zugeschnittenes Konzept vor, welches sich richtungweisend, zukunftssicher und energieeffizient präsentiert. Am 5. November wird die Stadt ausgewählt, in der die Innovation City Ruhr® in den nächsten 10 Jahren entstehen soll. Helfen Sie der Stadt Essen durch ihre Beteiligung und Ihre Ideen, den Wettbewerb zu gewinnen.
Klimaschutz in Essen
Die Stadt Essen hat 2009 ein umfassendes Energie- und Klimakonzept (IEKK) erstellt und setzt die darin beschriebenen 160 Maßnahmen kontinuierlich um. Diese umfassen alle Maßnahme, die die Stadtverwaltung selber und die städtischen Unternehmen wie Stadtwerke Essen AG, Allbau, EVAG usw. umsetzen. Mitte 2010 wurde ein erster Bilanzbericht erstellt, aus dem hervorgeht, was bereits umgesetzt wurde und wie viel CO2 die gesamte Stadt insgesamt verursacht. Die umfangreichen Bericht können Sie hier herunterladen:
Alle Aktivitäten zum Klimaschutz der Stadt Essen stehen unter dem Motto „unsere Stadt unser Klima“. In einer großen Kampagne wurden alle Bewohner informiert und eingeladen, sich zu beteiligen. Dies können Sie am einfachsten, indem Sie auf dieser Plattform ihre Ideen äußern oder über Ihre schon realisierten Projekte berichten „ Feld: „jetzt beteiligen“ einfügen. Weitere Informationen zum Klimaschutz in Essen finden Sie auf der Internetseite unserestadt-unserklima.de
Gebäudesanierung
Der Energieeinsatz für Gebäudebeheizung und Warmwasser ist für ca. 40 % der CO2 –Emissionen verantwortlich. Nach den Plänen der Bundesregierung soll dieser Anteil bis 2050 um 80 % vermindert werden, indem die Häuser gedämmt, die Heizungsanlagen erneuert und Erneuerbare Energien für Heizzwecke genutzt werden. Auch die punktuelle Erneuerung ganzer Gebäude wird in einigen Bereichen sinnvoll sein, da neue Häuser einen deutlich geringeren Energieverbrauch haben als alte Gebäude.
Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die nach menschlichem Ermessen nie versiegen werden. Die Sonne wird noch viele Millionen Jahre scheinen. Aber auch aus anderen natürlichen Quellen lässt sich Wärme gewinnen. Im Erdinneren steckt Wärme, die genutzt werden kann (Geothermie). Schließlich sind Luft und Wasser oft so warm, dass sie nutzbare Wärme liefern können. Daneben gibt es Energie aus Biomasse – z. B. Holzpellets, Holzhackschnitzel, Pflanzenöle, aber auch Biogas. Diese Vorkommen sind natürlich begrenzt. Sie zählen aber zu den erneuerbaren Energien, wenn die Pflanzen, aus denen die Brennstoffe gewonnen werden, wieder neu angebaut werden.
Verkehr/Mobilität
Der Verkehrssektor ist für ca. 30% aller CO2-Emissionen verantwortlich. Hierzu gehören insbesondere der private Autoverkehr, die zunehmenden Flugreisen, aber auch der gewerbliche Güterverkehr. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten die Klimabelastung durch Verkehr zu verringern.
Energiesparen im Haushalt
Energiesparen bedeutet, mit weniger Energien (elektrischem Strom, Brenn- und Kraftstoffen) die gleichen Energiedienstleistungen zu erbringen: einen warmen und hellen Wohnraum zu haben oder ein Produkt herzustellen. In allen Bereichen – Haushalte, Industrie, Gewerbe – gibt es Möglichkeiten zum Energiesparen, die sich über die eingesparten Energiekosten über kurz oder lang auszahlen. Energiesparen ist also doppelt vorteilhaft: Es spart Energiekosten und mindert die Umweltbelastungen, die die Energienutzung verursacht.
Konsum
Mülltrennen ist gut für die Umwelt, Müll vermeiden ist noch besser. Achten Sie beim Kauf auf eine umweltgerechte Verpackung, z.B. Mehrwegverpackungen. Kaufen Sie nicht mehr Lebensmittel, als Sie benötigen. Mehrwegflaschen aus Glas und Kunststoff sind gegenüber Einwegflaschen "ökologisch vorteilhaft", weil sie bis zu 40 Mal wiederbefüllt werden können. Die Wahl von Produkten aus der Region wie z.B. Mineralwasser garantiert zudem kurze Transportwege. Wenn Sie Haushalts- oder Gartengeräte nur selten gebrauchen, sollten Sie darüber nachdenken, ob es nicht ausreicht die Geräte auszuleihen. Alternativ können Sie auch mit ihren Nachbarn gemeinsam zum Beispiel einen Rasenmäher nutzen und die Kosten teilen. Überlegen Sie auch vor jeder Neuanschaffung, ob Sie das Gerät wirklich brauchen oder ob die Pommes frites aus dem Backofen nicht vielleicht doch genauso gut wie aus der Friteuse schmecken. Der Verzicht auf eine Neuanschaffung spart Rohstoffe und CO2 für die Herstellung sowie Geld. Für die Papierherstellung werden Holz und große Mengen an Wasser und Energie benötigt. Nutzen Sie statt Frischfaserpapier Recyclingpapier, das gilt auch für Taschen- und Küchentücher sowie Toilettenpapier. Sie sparen dadurch etwa 40 kg CO 2 im Jahr ein.
Bürgerbeteiligung
Sie wollen sich an der Klimawerkstadt beteiligen oder generell an der Entwicklung in ihrem Wohnumfeld oder Stadtteil mitwirken. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Am einfachsten geht das über diese Plattform. Klicken Sie auf Beteiligen und Sie erhalten die Möglichkeit, ihre Idee, Frage, Meinung bzw. Anregung loszuwerden. Sie können auch über ein Projekt berichten, dass Sie selber durchgeführt haben und ggf. ein Foto dazu einstellen. Dann können andere von ihren Ideen profitieren und es nachahmen.
Die Stadt Essen bietet in vielen Bereichen die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung, teilweise online über den Computer, oft auch im Rahmen von Veranstaltungen und Bürgerversammlungen. Nehmen Sie diese Chance wahr.